Nachhaltig leben mit Hund

Nachhaltig leben mit Hund

Nachhaltig leben mit Hund

Es ist offiziell, in einer 2020er Studie der TU Berlin wurde belegt:

Der CO₂-Pfotenabdruck von Hunden ist höher, als man gedacht hat oder sich gewünscht hätte.

Der größte Anteil macht die Produktion des Futters aus.

Das konventionelle Futter kommt aus der Massentierproduktion und wer garantiert, dass das Fleisch antibiotikafrei und pestizidfrei ist? Aber allein auch die Vorstellung, dass Tiere gequält werden und leiden müssen, damit ich meinem Hund etwas zu fressen geben kann, obwohl es sehr gute und gesunde (gesündere) Alternativen gibt? 

Die Produktion und die Ausscheidungen tragen dazu bei, dass ein Durchschnittshund (15 Kilo mit einem Lebensalter von 13 Jahren) bereits ein Drittel des für einen Menschen vom Weltklimarat noch als "erträglichen" CO₂ Budgets verbraucht.

Also was tun, damit wir alle unsere Zukunft mit Mensch und Hund weiterhin genießen können? Wir müssen uns alle ein wenig an die Schnauze fassen und kleine, aber für die Umwelt bedeutende Schritte machen.

Ihr ahnt es wahrscheinlich schon, wir starten langsam mit dem Futter.

Hochwertiges, pflanzliches Hundefutter oder Insektenfutter bevorzugen. Auch wenn es anfangs einmal in der Woche ein Veggie Tag ist, auch das macht schon einen kleinen Unterschied.

Hier ein Rechenexperiment von Struppis.de: 

Annahme: 1 Veggie Tag in der Woche = spart 500g Fleisch in der Woche

 "Auf das Jahr gerechnet, welches 52 Wochen hat, sind das 26 Kilo Fleisch! Durch einen Veggie-Tag pro Woche können wir also 26 Kilo Fleisch im Jahr einsparen!

500g Fleisch pro Tag x 52 Wochen im Jahr = 26 Kilo Fleisch

Rechnen wir das Ganze einmal hoch auf ca. 10,5 Millionen Hunde, die in Deutschland leben, kommen wir auf 273 Tonnen Fleisch! 273 Tonnen Fleisch könnten wir also einsparen, wenn unsere Fellnasen einen einzigen Veggie-Tag pro Woche einlegen würden.

26 Kilo Fleisch x 10,5 Millionen Hunde = 273 Tonnen Fleisch" **

Man muss also nicht radikal alles sofort umstellen, aber wenn wir alle kleine Schritte machen, kommen wir einen großen Schritt vorwärts.

Dann haben wir noch unsere besten Freunde beim Gassigehen, die Kacktüten. Jawohl, auch hier gibt es Unterschiede. Nehmt möglichst eine Tüte, die nicht die nächsten 3000 Jahre braucht, um zu verrotten. Natürlich haben wir die besten Kotbeutel der Welt im Shop.😉

Pflegeprodukte: Es gibt wirklich großartige Alternativen, die gut für den Hund und auch umweltfreundlich verpackt sind. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Fan von Joveg handgemachten Seifen bin. Die sind nicht nur super für Fell und Haut ohne zu irritieren, sondern auch noch super umweltfreundlich verpackt.  Dann hätten wir noch Haarbürsten aus Holz, wie beispielsweise unsere Bürsten von LILA LOVES IT, aus nachhaltigem Buchenholz. Wer sich gerade erst ein neues Familienmitglied begrüßt, kann gleich auf nachhaltige Futternäpfe und Spielzeug zurückgreifen.

Leinen und Co: es muss nicht immer Leder sein! Es gibt großartige Leinen, Halsbänder und Geschirr, die strapazierfähig und waschbar sind und auch noch großartig aussehen.

Nachhaltigkeit bedeutet nicht verzicht.

Habt ihr Tipps?

 Quellen:* https://idw-online.de/de/news753166                      ** https://struppis.de/ein-veggie-tag-pro-woche-fuer-deinen-hund

 

 

 

 

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