Hotspots beim Hund -Allergien | HELDENTIER

Wie erkenne ich eine Allergie bei meinem Hund? (Teil 1)

Wie erkenne ich eine Allergie bei meinem Hund? (Teil 1)

Wie oft kommen Futtermittelallergien vor?

Genaue Zahlen existieren leider derzeit nicht. Aber wenn man sich auf dem Markt umschaut, ist klar erkennbar, dass das Angebot für Allergiker zugenommen hat. Die Frage hier ist natürlich, ob Hundehalter glauben, ihr Hund leide an einer Allergie, oder ob tatsächlich eine nachgewiesene Allergie vorliegt. 

Woran erkenne ich, ob mein Hund an einer Allergie leidet?

Auch mich hat die Frage beschäftigt, da mein Hund jetzt das zweite Mal im Sommer unter starken Jucken am Ohr. Starkes Jucken ist eines der Hauptsymptome einer allergischen Erkrankung. Bei Gizmo ist es Saisonal bedingt und eine Futtermittelallergie konnten wir ausschließen. 

Nichtsaisonal bedeutet, dass der Hund das ganze Jahr das gleiche Futter erhält und unter Juckreiz leidet. Juckreiz mindert die Lebensqualität des Hundes beträchtlich, daher sollte der Juckreiz immer als Signal gesehen werden, dass da etwas nicht stimmt.  Weitere Symptome können auftreten: Durchfall, Erbrechen und Blähungen (Diese können auch bei anderen Krankheiten auftreten.)

Oft ist der Leidensdruck so stark, dass sich der Hund so lange und stark kratzt, dass die Haut verletzt wird. Dann können leicht Bakterien in die Haut eindringen, was zu tiefgehenden Infektionen führen kann.

 

Juckende Hotspots bei Hunde -Allergie | HELDENTIER 

 

 

Auch ausdauerndes Lecken kann eine Antwort zu juckenden Pfoten sein.

Zusammenfassend kann man also nicht so einfach eine Allergie erkennen. Es gibt verschiedene Hinweise wie das Kratzen, welches aber auch eine Symptomatik für andere Krankheiten sein kann. 

Bist du der Meinung, dass dein Hund an einer Allergie leiden könnte, bitte immer deinem Tierarzt konsultieren. Der nächste Schritt wäre dann etwas Detektiv zu spielen und herausfinden, ob es eine Allergie ist und wenn ja, auf was der Hund reagiert. 

Auf was für Quellen reagieren die meisten Hunde?

  • Rind 34%,
  • Milchprodukte 17%
  • Huhn 15%
  • Weizen 13%
  • Lamm 13%
  • Soja 6%
  • Mais 4%
  • Ei 4%
  • Schwein 2%
  • Fisch und Reis 2%

(36% der Hunde reagierten auf ein Protein, 44% auf zwei und 20% auf mehr als zwei Proteine)

 Was bedeutet Futterunverträglichkeit?

Dazu gehören alle Futterreaktionen, an denen, anders als bei einer Allergie,  das Immunsystem nicht beteiligt ist. Beide können ähnliche Symptome haben, die sofort oder erst nach Tagen auftreten können. Wichtig ist daher immer eine Futteranamnese zu machen. 

Eines der häufigsten Unverträglichkeiten ist die Laktoseintoleranz. Hierbei fehlt das Enzym, das für die Verdauung von Laktose benötigt wird. Wie auch bei laktoseintoleranten Menschen verursacht dies Beschwerden wie z.B. Bauchschmerzen (Flatulenz, Durchfall..)

Reagiert der Hund nach einer Futterumstellung, so handelt es sich meist um eine Unverträglichkeit und nicht um eine Allergie. Eine Allergie muss sich quasi erst entwickeln.

 

 

 

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

* Erforderlich